Auf der Suche nach Wang Wei – Eine Reise durch China zwischen Damals und Heute. Drachenhaus-Verlag, Esslingen, 239 Seiten mit zahlr. Fotos von 1989/90 und 2015, 16.95 Euro

 

 

Medienstimmen:

 

„Als Flaneur durch die Reste des roten Chinas beschreibt Quilitzsch Modernisierungsschübe vom Fahrrad zum Transrapid, von indigenen Werten zu Kopierkulturen und vom Mentalitätenwandel der Herzen. Mehrwert bieten Mitschriften von Tonbandaufnahmen des ersten China-Besuchs, die „geheimen Aufzeichnungen des Herrn Ye“, eines befreundeten Professors an der Nanjing-Universität als Zeugen von verirrten Träumen und Bilderstürmereien der Kulturrevolution.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

Inhalt: 

 

Im Frühjahr 2015 kehrt Frank Quilitzsch nach China zurück, um noch einmal jene Orte aufzusuchen, an denen er vor 25 Jahren unterrichtet hat. Schon kurz nach der Landung reiben sich die Erinnerungen an der bizarren chinesischen Gegenwart. Damals, 1989, war gerade der Studentenaufstand auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ niedergeschlagen worden, die Gesellschaft wirkte gelähmt, und auf den Straßen fuhren fast nur Fahrräder. Heute boomt die Wirtschaft, recken sich Wolkenkratzer in den Himmel und verkehren Expresszüge zwischen den Millionenstädten. Doch wie geht es den Menschen? Der Rückkehrer sucht seine Studentin Wang Wei, ist per Fahrrad, Bus und Transrapid unterwegs. Er begegnet Mao, Konfuzius und Deng Xiaopings Katze und lüftet das Rätsel um die Kopie des Weimarer Goethe-Schiller-Denkmals in Anting.